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Erkenntnis des Tages: Filterkaffee schmeckt eigentlich gar nicht mal so schlecht. Den hatte ich deutlich weniger lecker in Erinnerung.

Und: Wieso benutze ich eigentlich mein in den 80ern auf Flohmärkten mühsam zusammengetragenes Melitta-Porzellan nie?!

Tatsache: Kaffeevollautomaten sind bequem. An eine Pad- oder gar Kapselmaschine hingegen brächten mich keine zehn Pferde. Da tastet die rechte Hand reflexartig zu Weihwasserkessel und Weihrauchfässchen. Ich trinke allerdings auch ausschließlich schwarzen Kaffee ohne Milch und Zucker. Möglichst klein, möglichst stark. Dass der Gatte an meinem Pozellankännchen die Milchaufschäumdüse vermisst, kann ich als Argument dagegen akzeptieren.

Aaaaber: So frisch aufgebrüht… Wenn ich jetzt noch den Kaffee frisch mahlen würde… Und so ein Porzellanfilter enthält auch weder Elektronik, noch Düsen, die verstopfen, oder Leitungen, die verkalken könnten… Vielleicht wenigstens am Wochenende? Versuchsweise?

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Das Foto beweist es: Ich habe das Kellersche Doradenrezept jetzt endgültig durchgezogen. Und das, ohne die Küche erneut in Schutt und Asche zu legen. Bis auf die Kaffeemaschine, die – unabhängig von meinem Sprengglasanschlag – den Geist aufgegeben hat, funktioniert alles wieder wie vorher. Die Vollautomatenreparatur in Eigenregie wurde mittlerweile abgebrochen, da wir an den Öffnungsmechanismen der verschieden Teile des Gehäuses scheiterten, und dann auch nichts zerstören wollten. Die muss in Reparatur. Zu einem, der sich damit auskennt.

Zurück zum Fisch. Hier erstmal das überarbeitete Doradenrezept aus „Verführerisches Zypern“. Wir hatten nicht vier Doraden für vier Personen, sondern eine für zwei. Dafür gab es ja noch Spargel dazu.

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DORADE ROYAL
Zutaten (für zwei Personen):
1 Dorade
2 Karotten
1 Stange Lauch
2 Stangen Staudensellerie
1 kleiner Zucchino
Fenchelsamen
frische Blattpetersilie
Olivenöl
Salz
weißer Pfeffer
20 salzig einglegte Kapern
200 ml trockener Weißwein
300 ml Fischfond
Zubereitung:
Karotten, Lauch und Sellerie putzen und in wirklich kleine Würfel schneiden. Zucchino in Scheiben und dann ebenfalls in feine Würfel schneiden. Empfohlen werden vier Millimeter Würfelgröße. Ich brachte es am Ende auf etwa 100 g Gemüsewürfel pro Sorte.
Fisch säubern, schuppen und ausnehmen (meiner war bereits „küchenfertig“) und in eine Auflaufform o.ä. legen. Gemüsewürfel um den Fisch verteilen, Fenchelsamen, Petersilie, Fischfond und Weine dazugeben. Alles mit Alufolie verschließen und etwa dreißig Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft garen.
An dieser Stelle muss ich zugeben, dass meine Karottenwürfel – obwohl winzig – nach dreißig Minuten noch sehr bissfest waren. Vielleicht macht es Sinn, die Gemüsewürfel – zumindest die Möhren – vorab im Fischfond kurz vorzugaren.
Fisch herausnehmen und auf einer Platte anrichten. Den Garfond durch ein Sieb gießen und mit Olivenöl verrühren, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gemüsewürfel um den Fisch geben, Kapern darauf verteilen. Die Sauce separat servieren, damit sie warm bleibt. Fisch filetieren, mit Sauce übergießen und servieren.
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Der Meister empfiehlt dazu ofengegarten Kürbis. Ich denke aber, er wäre auch mit meinem Pfannenspargel einverstanden gewesen. Die Dorade selbst machte jedenfalls am Ende einen recht zufriedenen Eindruck.

Bevor wir gleich nach dem Doradenrückblick zum „Catch of the day“ kommen, muss dringend erwähnt werden, was wir heute geleistet haben. Während ich gestern mit allerlei zuckrigem Zeugs rumgespielt habe, hat der Gatte die Lärchenbretter fürs neue Tomatenbeet abgeholt und abgeschliffen.

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Und nachdem wir ja nun bereits einige Übung im Hochbeetbau haben, ging das alles recht flott. Das neue Tomatenbeet – übrigens sauschwer dank der sechs Pfosten – landete nach einigem Schieben, Zerren und Manövrieren neben dem alten, das daneben jetzt etwas unterdimensioniert wirkt.

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Das neue Beet wurde innen mit Folie bezogen und befüllt. Zumindest soweit wir kamen. Eigentlich hätte ich heute noch gerne meine Tomaten hinein  gepflanzt, aber unser Kompost reichte nicht aus. Blöd…

Andererseits sind die neu bestellten Tomatenstangen ja auch noch nicht da. Der Gatte holt morgen also Kompostnachschub. Dann wird gepflanzt und am langen Wochenende – das in meinem Fall leider von einem doofen Freitagsarbeitstag unterbrochen werden wird – ist die Dachmontage geplant. Neues Tomatenbeet? Check!

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Ich glaube, die Tomatenpflanzen auf der Terrasse atmen dann aber auch echt mal durch. In den winzigen Töpfchen kann ich sie unmöglich noch sehr viel länger lassen. Die ersten beginnen schon zu blühen.

So. Zurück zum Fisch. In Saiblinge bin ich ja immer schon wegen der Optik ein bißchen verliebt – vom Geschmack einmal ganz abgesehen. Diese niedlichen Punkte!

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So ein ausgesprochen hübscher Fisch muss zart behandelt werden. Ich beschloss, ihn zu pochieren. Dazu wieder einmal Spargel. Und wieder einmal Nudeln. Kann man eigentlich an Spargel- und / oder Nudelüberversorgung sterben?!

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Die Nudeln ergaben sich bei der Gartenarbeit. Beim Unkrautentfernen stellten wir fest, dass die „winterharte Kresse“ – unter uns auch liebevoll „Geißel der Menschheit“ genannt – sich schon wieder ausgebreitet hat wie blöd, und weg musste. Und da die so nett scharf ist, und auch so wunderschön grün, dachte ich, man könne ja vielleicht mal wieder… Genau!

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Der Spargel wurde angebraten und dann mit Weißwein und gebunkertem Spargelfond eingekocht. Etwas Sahne dazu, Salz, Pfeffer. Fertig. Nudeln gekocht und durch den Spargel gezogen. Und ab mit dem pochierten Saibling auf die Teller. Ein paar Tropfen Olivenöl auf den Fisch und etwas Salz und Pfeffer. Hübsch und sehr lecker.

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… Who am I to disagree
I travel the world and the seven seas
Everybody’s looking for something…“

Also gut… „the world and the seven seas“ ist etwas übertrieben. Ich nahm die A3. Und dann die B45. Ziel war Michelstadt im Odenwald. Außer dem allseits bekannten Weihnachtsmarkt gibt es da auch noch das Café Siefert. Und wo wollte ich da wohl Mitte Mai hin?! Genau! Nicht zum Weihnachtsmarkt.

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Der Gatte hatte mir nämlich in seiner fast an Selbstverleugnung grenzenden Uneigennützigkeit ein Bernd-Siefert-Seminar spendiert. Eine ausgezeichnete Idee wie sich gestern herausstellte.

Guuut… Mein Körperzuckeranteil bewegte sich am Abend freundlich geschätzt wohl um die 82 Prozent, aber ich konnte ihn heute morgen durch die beherzte Gabe von Spiegelei mit Schinken wieder deutlich senken.

Was wir so gemacht haben? Okeeeh… Der Vormittag verging mit der Herstellung der einzelnen Komponenten, am Nachmittag wurden diese puzzleartig zusammengesetzt. Kurz gesagt.

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Wir bastelten an Crèmes, Teigen, Eis und sonstigen Massen. Am Ende des Tages kamen dabei drei Desserts und drei Torten heraus. Die Desserts schafften wir durchzuprobieren, die Torten wurden unter Schwenken von weißen Fahnen aufgeteilt und mit nach Hause geschleppt.

Alle Rezepte liegen hier. Ich werde in der nächsten Zeit das ein oder andere nachbasteln und dann die Anleitungen verbloggen. Hier erstmal ein kurzer Überblick:

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Ein Glasdessert mit Schokobiskuit, Schokomousse, Aprikosencrème und Aprikosensorbet. Als Deko gab es etwas, das ein seit langem unerklärliches Problem löste:

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Das weiße Gezappel obenauf kam mir bekannt vor. Ja. Es war das gleiche Zeugs, dass Jean-Pierre Saint-Martin im „Le Viscos“ auf seine Tomaten-Panna cotta drapiert hatte. Ich hatte es für Kröpök gehalten. Dabei isses viel einfacher! Es sind fritierte Glasnudeln. Genial. Memo to myself: Vorurteile gegenüber Glasnudeln abbauen und welche in verschiedenen Formen kaufen!

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Was da so gut aussieht, war für mich persönlich eins der beiden Highlights des Tages: Tonkabohnenhonigeis, Thymiankirschen und Orangenfilets. Angerichtet mit Balsamicokaramell, der so simpel wie genial ist:

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BALSAMICOKARAMELL
Zutaten:
100 g Zucker
100 g dunkler Balsamico
Zubereitung:
Zucker karamellisieren lassen. Nach und nach mit dem Balsamico ablöschen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
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Den werde ich mir erstmal auf Vorrat herstellen. Dafür finden sich sicher massenhaft Einsatzmöglichkeiten.

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Ausdekoriert wurde das ganze mit Spielereien aus Karamell. Dazu gab es zwischendurch einen kleinen Exkurs in die wunderbare Welt des flüssigen, hocherhitzten Zuckers. Meine Narben sind ja mittlerweile wieder verheilt. Ich werde mich des Themas bei Gelegenheit einmal annehmen und hoffen, dabei nicht Verbrennungen zu erleiden, die mir allein beim Gedanken daran Schweißausbrüche verursachen. Bernd Siefert würde an dieser Stelle wahrscheinlich sagen: „Alles gut.“

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Das dritte Dessert trägt den geheimnisvollen Namen „Kern der Wahrheit“ und wird – laut Aussage des Meisters – von Eckart Witzigmann außerordentlich geschätzt. Und ich muss sagen: Der Mann hat Recht! Auf dem Foto oben ist es halb fertig – Ananaskonfit mit Rosmarin und Vanille und eine Kugel Himbeersorbet. Ganz fertig – übersprüht mit Mangoespuma, bestreut mit getrockneten Kornblumenblättchen und ausdekoriert mit Himbeeren, Grüntee Financiers und etwas zu dunkel gebackenen Streifen aus Zigarettenmasse, sah es dann so aus:

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Das war echt fantastisch. Könnte man für die Juni-Geburtstage mal ins Auge fassen…

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Anschließend ging es an die Fertigstellung der Torten. Dazu gab es wieder zwei kleine Exkurse zu Dekorationen – diesmal aus Schokolade und Baisermasse. Bis jemals eine „Europatorte“ (übrigens designt für die EU-Kampagne „Europa isst 50“)  – also praktisch eine Merkeltorte… – mit einem so exakten Baisermuster meine Küche verlassen wird, werde ich wohl etwas üben müssen.

Das Prachtstück besteht aus einem Nuss-Orangen-Boden und einer Orangencrème. Sehr lecker. Das weiß ich, weil ich sie mittlerweile probiert habe.

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Die Herstellung von beispielsweise Hans-Hartz-Gedenktauben aus Eischnee oder filigransten Schokonetzen sollte ich bis Weihnachten im Griff haben. Hoffe ich… Oder vielleicht doch erst Weihnachten 2017?

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Kommen wir zur zweiten Torte: Exotic Reiscrème – Mango, Milchreis und Erdbeere. Ich bin ja jetzt nicht so der Milchreis-Enthusiast, aber ich muss mittlerweile zugeben, dass ich für ihn in dieser Form eine Ausnahme mache.

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Meisterlich verziert übrigens auch hier wieder mit einer Baiserhaube, von der ich nicht sicher bin, ob ich die jemals so nachbasteln werde können. Mit Sicherheit jedoch nicht in diesem Tempo und dieser Präzision.

An dieser Stelle: Es macht wirklich großen Spaß, Jemandem, der etwas richtig gut kann, dabei zuzusehen. Wenn man dann noch merkt, dass er es auch gerne tut, ist es perfekt. Das gestern war perfekt. Und Bernd Siefers ist nicht nur ein Pâtisserie-Gott, sondern auch ein ausgesprochen netter und humorvoller Mensch.

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Kommen wir nun zur letzten Torte: „Himbeer Noir“. Mehrere Böden aus Schokobiskuit, eine Knuspernougatschicht, eine Himbeergeleeeinlage, eine Himbeerbutterkrem – und zum Abschluss ein Bad in flüssiger Schokolade. Und genauso schmeckte das dann auch. Mal ganz abgesehen davon, wie hübsch es aussieht:

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Diese Torte probierte der Gatte dann gestern bei meiner Rückkehr auch als erstes. Hier noch ein Memo to myself: Halbkugelform kaufen!

Gekocht wurde gestern nicht mehr. Wozu auch?! Nach dem Testen der Torten war hier die allgemeine Nahrungsaufnahmekapazitat gen Null gesunken. Dafür erhielt ich noch ein nettes Geschenk im Tausch gegen den Tortenkarton: einen fangfrischen Saibling! Der Mann weiß halt, mit was er mich erfreuen kann.

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Was noch Erwähnung finden muss, ist die Caipirinha Gratiné, die in Silikonförmchen schockgefrostet und anschließend mit einer Microplane geraspelt wurde. Ebenfalls eine sensationelle Idee für Gratinés aller Art. So simpel wie genial. Die hätte ich bis zur Fahruntüchtigkeit auflöffeln können.

Uuund: Die beiden Damen mögen sich mal kurz bei mir melden und mir ihre Mailadressen schicken, damit ich die Fotos weiterleiten kann. Danke!

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O.k. – es hat ein wenig gedauert, bis ich es verstanden habe. Ich habe es gelesen, mit ins Haus genommen, nochmals gelesen. Und dann dauerte es noch etwa zwei Stunden, bis ich die wahre Schönheit – und den Inhalt – der Nachricht verstand. Als ich es verstanden hatte, gefiel es mir irgendwie. Also wirklich richtig gut.

Und deutlich besser als der Tag insgesamt bis zu diesem Zeitpunkt. Der Satan hat offensichtlich Besitz vom ÖPNV ergriffen. Also mehr als üblich. Brückenreparaturen in Gustavsburg, Verspätungen bei der S-Bahn, die Kenntnisnahme einer weiteren Schiersteiner-Brücken-Sperrung ab Donnerstag 21:00 Uhr – am Ende kostete mich das 25 Minuten Arbeitszeit. Und einiges an Lebensfreude.

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Wären da nicht noch Gute-Laune-Reserven vom gestrigen Waldläufchen mit Heike gewesen, weiß ich wirklich nicht, was passiert wäre. So ist nix passiert.

Dafür traf die Dampfgarer-Ersatzscheibe ein. Nach einigem Gezappel schaffte ich es dann auch, sie zu montieren. Damit wäre der Ofen zumindest schon mal wieder in einen vorsonntäglichen Originalzustand zurück versetzt. Puh!

Fehlt nur noch der Bräterdeckel, den ich immer noch als Originalteil nachbestellen konnte (Danke, Silit!) und das defekte Ventil der Kaffeemaschine, dessen Einbau dafür sorgen sollte, dass nicht bei jedem „Bezug“ (so heißt das, wenn man sich einen Kaffee macht!) links von der Maschine eine Art See entsteht. In der Natur wäre das vielleicht romantisch. Auf einem Küchenschrank nervt es leider.

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Das war das Abendessen. Nudelteigreste, Spargelreste, Garnelenreste. Und das Beste daran: keine Verspätung, keine Scherben, keine neuen Biotope. Läuft doch!

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Blöderweise gibt es aber keinen Pfingstdienstag. Wieso eigentlich nicht?!

Immerhin gab es heute den ersten Rhabarber aus dem Garten. Bereits gestern hatte ich ihn reingeschleppt und vorbereitet. Heute ging es dann an die Endfertigung.

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RHABARBERSORBET
Zutaten:
200 g Rhabarber
30 ml Grenadine
Mark einer halben Vanilleschote
1/2 Zitrone
100 g Zucker
Zubereitung:
Den Rhabarber klein schneiden und mit den in Scheiben geschnittenen Zitronen und den restlichen Zutaten über Nacht durchziehen lassen.
Zitronen entfernen, die Rhabarber-Masse in einem Topf weich köcheln, pürieren und in der Eismaschine zu einem Sorbet frieren.

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Meine vier Stangen Holsteiner Blut färbten sich dank der Grendine – und dann auch nochmal beim Einköcheln – richtig nett rot. Die Zuckermenge kann variiert werden. Für uns war sie so genau richtig. Nicht zu süß. Kommt ja noch was Süßes dazu.

Nämlich: Joghurtmousse. Und die geht so:

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JOGHURTMOUSSE
Zutaten:
500 g Joghurt
200 ml Sahne
5 Blatt Gelatine
Zesten einer halben Zitrone
60 g Zucker
Zubereitung:
Gelatine einweichen und in etwas Sahne auflösen.
Joghurt, restliche Sahne und Zucker verrühren, löffelweise unter die Gelatine rühren und schließlich diese zur Joghurtcrème geben und mit dem Schneebesen flott unterrühren.
In eine Form eingießen und erkalten lassen. Zum Servieren Nocken abstechen.
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Eine ziemlich perfekte Kombination. Beim nächsten Mal – und das wird stattfinden, sobald der nächste Rhabarber reif ist – gibt es noch etwas Knackiges dazu. Hippen, Blätterteig… Irgendwas in der Art.

Was ich gestern auch noch zubereitet habe, bevor die Küche explodierte, war eine Vorspeise. Mit der bin ich aber noch nicht so recht zufrieden. Die Royale stockte nicht so wie sie sollte. Da justiere ich nochmal an der Eigelbmenge nach. Perfekt war die Idee mit dem Brotcrunch obendrauf. Die stammte von hier: „Brotbrösmeli“ auf zumfressngern.ch. Erinnert mich übrigens daran, wie ich mal einen Abend lang versucht habe, „Chuchichäschtle“ korrekt auszusprechen. Schreiben kann ich es übrigens wahrscheinlich auch nicht 😀

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Ich hab das Brot allerdings nicht gerieben, sondern sehr fein gewürfelt. Und irgendwie hatte ich die Idee im Kopf, dass das ganze am Ende wie ein Spargelacker aussehen könnte. Mit Kerbelunkraut. Vielleicht sollte ich dazu aber eine abstraktere Anrichtweise nutzen als in Gläschen. Ich arbeite daran.

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Rezept folgt, sobald ich es da habe, wo es sein soll.

Heute gibt es dann Lachs. Ohne Ofen. Es besteht also kaum Unfallgefahr. Guuut… Ich könnte mit der Pfanne das Induktionsfeld zerdeppern. Prinzipiell denke ich, dass ich dazu in der Lage sein sollte, aber momentan agiere ich in der Küche recht vorsichtig, sodass wahrscheinlich zumindest für heute keine größeren Unfälle zu erwarten sind.

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Nebenbei: Die auf der Fensterbank ausgetriebene Süßkartoffel hat irgendwie etwas von „Erdlinge! Wir kommen in friedlicher Absicht!“ Sehr hübsch irgendwie. Aber das nur mal so am Rande.

Was auch irgendwie etwas extraterrestrisch wirkt, sind die Bohnen:

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Eine Frostnacht noch – dann sollten sie es erstmal geschafft haben. Ich gehe dann jetzt mal gießen und minusgradsicher einpacken. Ich hoffe, das war es dann auch.  @Wetter: Keine Schafskälte, bitte!

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